Was mit einer Solidaritäts- Kunst Aktion für iranische Flüchtlinge die sich in Würzburg 14 Tage lang im Hungerstreik befanden begann, entwickelt sich nun zu
einem Gesamtkunstwerk der Solidarität mit allen Menschen denen Unrecht widerfährt.

Hier treffen Protest und Kunst aufeinander und verschmelzen zu einem kreativen Mahnmal:

„Rettungsschirme für Menschen statt für Banken“

Diese Kunstaktion in Berlin, bei der Schirme mit Symbolen für Frieden und Gerechtigkeit bemalt
und mit gesellschaftskritischen Botschaften beschriftet werden,
bringt die Künstler mit den Passanten ins Gespräch und lässt diese an der Entstehung des Kunstwerkes aktiv teilhaben und selbst zu Künstlern werden.

Es geht um die Botschaft, dass nicht Banken sondern Menschen Rettungsschirme benötigen.

mrsb

 

Ich freue mich schon auf das gemeinsame Projekt im Tagebau, bei dem Menschenrettungsschirme die f60 verzieren , den Rundweg mit vielen zusätzlichen Farbtupfern versehen. Sie sollen zum genauen hinsehen und nachdenken anregen und eine kraftvolle Friedensbotschaft in unruhigen Zeiten aussenden! Auch die Besucher sollen aktiv werden! Bereits am Freitagabend und am Samstagvormittag biete ich im Künstlercamp für 15,- euro einen Workshop an, bei dem man seinen eigenen Schirm kreieren kann, der dann an der f60 installiert und Teil des Kunstwerkes wird.
Und hinterher gibt´s das Einzelstück sogar wieder!
Die Überraschung: am Samstagabend spielen die Steinlandpiraten Gundermann
am Lagerfeuer direkt unter der Abraumbrücke!
www.steinlandpiraten.de/
Was hat die f60 mit frieden zu tun? Es sind die Texte des ehemaligen Baggerfahrers und Rockpoeten Gerhard Gundermann, Friedenslieder, die mich bisher am meisten inspiriert haben und meine Affinität zu Tagebaubaggern erklären. Ich würde mich freuen, wenn sich an dieser gemeinsamen Friedensaktion möglichst viele Menschen beteiligen und vor Ort ihren eigenen Menschenrettungsschirm gestalten.

weitere infos hier: www.f60.de/de/veranstaltungen/shows-konzerte.html?&start=6

 

BildBild

 
                    27.6.2017 15.30 uhr, Rosa-Luxemburg-Platz:
Besetze dich selbst. du bist das Camp! Hommage an Christoph Schlingensief

Um 19.00 uhr wird an diesem Tag in der Volksbühne die Dokumentation
„Chance 2000 – Abschied von Deutschland“ von Christoph Schlingensief gezeigt.

 
BildWir haben ein Herz aus Rettungsschirmen um das Räuberrad gelegt und es bei Einbruch der Dunkelheit mit Laternen beleuchtet. Die Schirme sind thematisch gestaltet und befassen sich mit der Geschiche der Volksbühne.
Am 1. Juni widmete sich Castorf in seiner letzten Inszenierung an der Volksbühne noch einmal seinem Lieblingsdichter Fjodor m. Dostojewskij. „Ein schwaches Herz“ ist eine kurze, stille und traurige Geschichte, nicht über die Unmöglichkeit sondern über die Unerträglichkeit des Glücks
Regie: Frank Castorf
Volksbühne am Rosa Luxemburg-Platz,Berlin
www.volksbuehne-berlin.de/deutsch/offener_brief/
Video von der Aktion:
www.youtube.com/watch?v=eg96yYRQBnQ

http://www.deutschlandfunk.de/castorfs-letzte-inszenierung-aus-der-perspektive-des.691.de.html?dram%3Aarticle_id=387764